Satzung

Erster Teil: AllgemeineBestimmungen

§  1     Name

§  2     Sitz; Anschrift

§  3     Vereinsregister

§  4     Vereinszweck; Gemeinnützigkeit

§  5     Gewinne

§  6     Vertretung; Geschäftsführung

Zweiter Teil: Vereinsvorschriften

§  7     Satzung

§  8     Vereinsordnung

Dritter Teil: Mitgliedschaft

§  9     Mitglieder

§  10   Beendigung der Mitgliedschaft

§  11   Austritt

§  12   Ausschluss

§  13   Ausschlussbeschwerde

§  14   Ehrenvorsitz

§  15   Rechte und Pflichten der Mitglieder und Vereinsanwärter

Vierter Teil: Beiträge und Gebühren

§  16   Beitrag; Bearbeitungsgebühr

§  17   Beitrag/Beitragshöhe/Arbeitsstunden

§  18   Fälligkeit

§  19   Beitragsfreistellung

§  20   Ausschluss wegen Beitragsrückstand

§  21   Dauer der Beitragspflicht

Fünfter Teil: Mitgliederversammlungen

§  22   Einberufung

§  23   Jahreshauptversammlung; Kassenprüfung

§  24   Ladung; Beschlussfähigkeit

§  25   Tagesordnung; Anträge

§  26   Stimmberechtigung

§  27   Abstimmungsart

§  28   Mehrheit

§  29   Versammlungsleitung

§  30   Protokoll

Sechster Teil: Vorstandschaft

§  31   Zusammensetzung

§  32   Wahlalter

§  33   Amtszeit

§  34   Wahlverfahren

§  35   Kommissarische Amtsverwaltung

§  36   Konstruktives Misstrauensvotum

§  37   Vertrauensfrage

§  38   Vorstandssitzungen

§  39   Vorstandsbeschlüsse

§  40   Weisungsbefugnis

Siebter Teil: Ordnungsmaßnahmen und Haftungsausschluss

§  41   Schiedsgericht

§  42   Generalklausel

§  43   Sofortmaßnahmen

§  44   Haftungsausschluss

Achter Teil: Vereinsauflösung

§  45   Zuständigkeit Verfahren

§  46   Erste Auflösungsversammlung

§  47   Zweite Auflösungsversammlung

§  48   Liquidation

§  49   Vereinsvermögen

Neunter Teil: Schlussbestimmungen

§  50   Verabschiedung

§  51   Inkrafttreten


Erster Teil: Allgemeine Bestimmungen

§  1     Name:

  1. Der Verein heißt Luftsportverein Wertheim e.V.(abgekürzt LSV Wertheim e.V.)
  2. Der Luftsportverein Wertheim ist Mitglied im Deutschen Ultraleichtflugverband (DULV)

§  2     Sitz; Anschrift:

  1. Sitz des Vereins ist Wertheim
  2. Anschriften sind die der Geschäftsstelle und die des ersten Vorsitzenden.
  3. Die Geschäftsstelle wird durch Vorstandsbeschluss bestimmt. Eine Verlegung der Geschäftsstelle ist den Mitgliedern unverzüglich anzuzeigen.

§  3     Vereinsregister:

Der Verein ist im Vereinsregister eingetragen.

§  4     Vereinszweck; Gemeinnützigkeit

  1. Der Luftsportverein Wertheim verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts "Steuerbegünstigte Zwecke" der Abgabenordnung.
  2. Zweck des Vereines ist die Pflege und Förderung des Luftsports, insbesondere des Ultraleichtfliegen. Der Satzungszweck wird insbesondere durch die Förderung von sportlichen Übungen, Wettbewerben und Lehrgängen, sowie durch technische Ausbildung verwirklicht.

§  5     Gewinne

  1. Der Luftsportverein Wertheim ist selbstlos tätig. Er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.
  2. Mittel des Vereins dürfen nur für satzungsmäßige Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins.
  3. Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck des Vereins fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütung begünstigt werden.

§  6     Vertretung; Geschäftsführung 

I           Als Vorstand i. S. des § 26 BGB vertritt der erste Vorsitzende und der zweite Vorsitzende jeder für sich allein den Luftsportverein gerichtlich und außergerichtlich. Im Innenverhältnis wird bestimmt, dass der zweite Vorsitzende nur im Verhinderungsfalle in dringenden Fällen den ersten Vorsitzenden vertritt.

  1. Die Geschäfte des Vereins werden von der Vorstandschaft ehrenamtlich geführt.
  2. Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

Zweiter Teil: Vereinsvorschriften

§  7     Satzung

  1. In der Satzung sind folgende Sachgebiete geregelt:
    1. Name, Sitz, Zweck, Geschäftsführung, Verwendung von Einnahmen, Eintragung ins Vereinsregister, Mitgliedschaft in Sportverbänden,
    2. Arten von Vereinsvorschriften, Kompetenzen und Verfahren bei deren Erlass, Mitgliedschaft, insbesondere deren Erwerb und Beendigung sowie die grundlegen Rechte und Pflichten daraus,
    3. Versammlungen und Sitzungen,
    4. Vorstandschaft,
    5. Ordnungsmaßnahmen,
    6. Vereinsauflösung,
    7. sonstige Sachgebiete, wenn die Mitgliederversammlung dies mit einfacher Mehrheit beschließt.
  2. Satzungsvorschriften werden von der Mitgliederversammlung durch Beschluss mit Zweidrittelmehrheit erlassen. Sie sind für alle Mitglieder und Organe des Vereins verbindlich.

§  8     Vereinsordnung 

  1. Vorschriften, die nicht Satzungsvorschriften sind, gehören zur Vereinsordnung und sind für alle Mitglieder gültig.
  2. Sie werden von der Mitgliederversammlung oder der Vorstandschaft durch Beschluss erlassen.
  3. Vorschriften, die durch die Mitgliederversammlung erlassen worden sind, können nur von der Mitgliederversammlung geändert oder aufgehoben werden.

Dritter Teil: Mitgliedschaft

§  9     Mitglieder

  1. Der Luftsportverein Wertheim e.V. führt folgende Mitglieder:
    • aktive Mitglieder
    • inaktive Mitglieder
    • fördernde Mitglieder
    • Ehrenmitglieder
    Ein Sonderrecht genießt der Vereinsanwärter. Er ist nicht Mitglied des Luftsportverein Wertheim e.V. im Sinne des § 9 dieser Satzung, hat aber Rechte und Pflichten die diese Satzung ebenfalls regelt.
  2. Aktives Mitglied kann jeder werden, bei dem anzunehmen ist, dass er nicht gegen Vereinsvorschriften verstoßen und die Sicherheit anderer, das Vereinsleben das Vereinsvermögen und das Ansehen, des Vereins nicht gefährden wird. Aktive Mitglieder müssen selbst fliegen. Dem Status des aktiven Mitgliedes geht eine Vereinsanwartschaft von 2 Jahren voraus.
    Verstößt ein Vereinsanwärter gegen Vorschriften, die bei einem Mitglied den Ausschluss(§ 12, § 20, § 42) nach sich ziehen würden, darf der Vereinsanwärter nicht in den Luftsportverein Wertheim e.V. aufgenommen werden.
    Am Ende der 2 jährigen Vereinsanwartschaft, wenn gegenüber dem Luftsportverein Wertheim e.V. keine Verbindlichkeiten bestehen und wenn der Vereinsanwärter nicht gegen Bestimmungen der Satzung verstoßen hat kann die aktive Mitgliedschaft beginnen. Eine gesonderte Aufnahmebestätigung erfolgt nicht.
  3. Förderndes Mitglied kann jede natürliche oder juristische Person werden, die den Zweck und die Ziele des Vereins ideell oder materiell unterstützen will aber keine aktive fliegerische Betätigung im Verein ausübt. Die fördernde Mitgliedschaft erstreckt sich ausdrücklich auf diesen Zweck, sie umfasst nicht die Rechte der aktiven Mitglieder.
    Bei fördernden Mitgliedern beginnt die Mitgliedschaft nach Zahlung des Jahresbeitrages.
  4. Inaktives Mitglied, kann ein Mitglied werden, der bisher aktives Mitglied oder Vereinsanwärter war, aber derzeit am Sonderlandeplatz Wertheim nicht fliegen kann.
    Eine Erklärung ob das Mitglied als inaktives Mitglied geführt werden will, hat das Mitglied zum Jahresende für das darauf folgende Jahr abzugeben. Die Änderung des Mitgliedstatuses von inaktiv in aktives Mitglied ist auch während des Jahres möglich.
  5. Die Vorstandschaft ernennt verdiente Mitglieder zu Ehrenmitgliedern. Ehrenmitglieder sind von Beitragszahlungen freigestellt.
  6. Anträge auf Aufnahme sind dem Vorsitzenden schriftlich einzureichen. Zwei voll-stimmberechtigte Mitglieder müssen den Antrag unterstützen. Über die Aufnahme entscheidet die Vorstandschaft abschließend und ohne eine Begründung mitteilen zu müssen.
  7. Ein Rechtsanspruch auf Aufnahme besteht nicht.

Wird der Vereinsanwärter nicht als Mitglied in den Luftsportverein Wertheim e.V. übernommen, hat er kein Beschwerderecht.

§  10   Beendigung der Mitgliedschaft

Die Mitgliedschaft endet, bzw. gilt als beendet am 30.12. des Jahres, in dem Austritt, Ausschluss oder Tod erfolgen.

§  11   Austritt

  1. Der Austritt ist schriftlich, spätestens 3 Monate vor dem Jahresende zu erklären, bei minderjährigen Mitgliedern mit Zustimmungsvermerk des gesetzlichen Vertreters. Ausnahmen von der 3 Monatsfrist kann die Vorstandschaft auf Antrag genehmigen.
  2. Rückwirkender Austritt ist nicht möglich.
  3. Das ausgetretene Mitglied verliert mit der Austrittserklärung sein Stimmrecht und das Recht bei Sitzungen anwesend zu sein.

§  12   Ausschluss

  1. Der Ausschluss erfolgt durch Beschluss der Vorstandschaft bei Verletzung einer den Ausschluss androhenden Vereinsvorschrift. Diese sind die Flugordnung, die Satzung und die Gebührenordnung.
  2. Insbesondere ist ein Mitglied auszuschließen, wenn das Mitglied trotz Aufforderung zum wiederholten Male gegen die Flugordnung verstoßen hat oder sich unsportlich und unkameradschaftlich gegenüber anderen Vereinsmitgliedern verhält oder gegen eine Bestimmung des § 42 verstößt. Die Möglichkeiten des § 42 bleiben unberührt.
    Verstößt ein Vereinsanwärter gegen Vorschriften, die bei einem Mitglied den Ausschluss(§ 20, § 42) nach sich ziehen würden, darf der Vereinsanwärter nicht in den Luftsportverein Wertheim e.V. aufgenommen werden. Ist zu Befürchten, dass der Vereinsanwärter nicht in das Gefüge des Luftsportverein Wertheim e.V. passt, soll er ebenfalls nicht aufgenommen werden. Die Anwartschaft ist vorzeitig zu beenden.
    Der Beschluss ist schriftlich zu begründen und dem Auszuschließenden mitzuteilen. Der Ausschluss eines Vereinsanwärters oder dessen Nichtaufnahme als Mitglied muss schriftlich nicht begründet werden.

§  13   Ausschlussbeschwerde

  1. Das ausgeschlossene Mitglied kann innerhalb von 14 Tagen nach Zugang des Beschlusses und der Gründe schriftlich beim Verein Beschwerde einlegen.
  2. Über die Beschwerde entscheidet die nächste Mitgliederversammlung in geheimer Abstimmung mit einfacher Mehrheit. Wird die Beschwerde abgewiesen, so wird rückwirkend der Vorstandsbeschluss wirksam, als ob keine Beschwerde eingelegt worden wäre. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.
  3. Für den Zeitraum zwischen dem Wirksamwerden des Vorstandsbeschlusses und dem Ende der Mitgliedschaft bzw. der Entscheidung der Mitgliederversammlung ist der Ausgeschlossene zum Betreten des Vereinsgeländes und zur Teilnahme an Vereinsveranstaltungen nicht berechtigt.
  4. Dem Vereinsanwärter steht das Recht der Ausschlussbeschwerde nicht zu.

§  14   Ehrenvorsitz

  1. Die Mitgliederversammlung kann einen ehemaligen ersten Vorsitzenden zum Ehrenvorsitzenden wählen.
  2. Ernennung und Wahl erfolgen auf Lebenszeit.

§  15   Rechte und Pflichten der Mitglieder und Vereinsanwärter

  1. Die Mitglieder und Vereinsanwärter sind berechtigt, unter Beachtung der Vereinsvorschriften und der darauf beruhenden Weisungen das Gelände und Material des Vereins zu benutzen, die Mitgliederversammlungen zu besuchen sowie an den Vereinsveranstaltungen teilzunehmen. Mitglieder sind berechtigt Ämter zu verwalten, und bei Entscheidungen mitzuwirken. Vereinsanwärter sind nicht berechtigt Ämter zu verwalten oder bei Entscheidungen mitzuwirken.
    Vereinsanwärter und aktive Mitglieder haben Beiträge zu bezahlen und Arbeitsstunden zu leisten. Die Höhe des Beitrages und die Höhe der Arbeitsstunden werden in der Gebührenordnung festgelegt (§17).
  2. Ein Wechsel zwischen fördernder und aktiver Mitgliedschaft (§9) ist ohne Antrag und ggf. ohne Bearbeitungsgebühr nicht möglich.

Vierter Teil: Beiträge und Gebühren

§  16   Beitrag; Bearbeitungsgebühr

  1. Mitglieder und Vereinsanwärter sind grundsätzlich zur Beitrags- und Gebührenzahlung und zur Ableistung von Arbeitsstunden oder zur Ersatzzahlung der Arbeitsstunden verpflichtet.
  2. Wer dem Verein als Vereinsanwärter beitritt, zahlt eine Bearbeitungsgebühr. Die Bearbeitungsgebühr wird bei Austritt oder Ausschluss nicht zurückgezahlt. Gleichfalls wird die Bearbeitungsgebühr nicht zurückgezahlt, wenn eine Überführung vom Vereinsanwärter zum Mitglied nicht erfolgt.

§  17   Beitrag/Beitragshöhe/Arbeitsstunden

  1. Die Höhe der Beiträge und die Höhe und Stundenzahl der Arbeitsstunden wird von der Mitgliederversammlung festgesetzt und in der gesonderten Gebührenordnung festgeschrieben.
  2. Minderjährige Mitglieder sind dabei stimmberechtigt, wenn ihr gesetzlicher Vertreter ihnen schriftlich bzw. in der Versammlung mündlich die Entscheidung freigestellt oder sie zu einer bestimmten Entscheidung angewiesen hat.

§  18   Fälligkeit

  1. Als erster Beitrag ist vom Beginn der Vereinsanwartschaft bis zum Jahresende der anteilige Jahresbeitrag zu bezahlen.
  2. Erster Beitrag und Bearbeitungsgebühr sind ab Antragstellung auf Mitgliedschaft fällig, die weiteren Beiträge zum 01. Januar jeden Jahres

§  19   Beitragsfreistellung

  1. Ehrenvorsitzender und Ehrenmitglieder sind von der Verpflichtung, ihre Beiträge zu zahlen, befreit.
  2. Mitglieder, die innerhalb von vier Wochen nach der Beschlussfassung über eine Beitragserhöhung ihren Austritt erklärt haben, sind nur zur Zahlung der vor der Erhöhung geltenden Beiträge verpflichtet.
  3. In anderen besonderen Fällen kann der erste Vorsitzende im Einvernehmen mit dem Kassenwart die Beiträge stunden, herabsetzen oder erlassen.

§  20   Ausschluss wegen Beitragsrückstand

Die Vorstandschaft kann Mitglieder, die ihre Gebühren oder einen Beitrag nach der Gebührenordnung oder die Arbeitsstunden innerhalb vier Wochen trotz erfolgter schriftlicher Mahnung nach Fälligkeit nicht bezahlt haben, aus dem Verein ausschließen.

Wird das Mitglied aufgrund nicht bezahlter Gebühren ausgeschlossen, ist eine Ausschlussbeschwerde nicht möglich.

§  21   Dauer der Beitragspflicht

  1. Die Beitragspflicht und die Pflicht Arbeitsstunden zu leisten endet am 31. Dezember des Jahres, in dem Tod, Austritt oder Ausschluss erfolgen.
  2. Die Verpflichtung, rückständige und fällige Beiträge und Gebühren zu zahlen, bleibt von der Beendigung der Mitgliedschaft unberührt.

Fünfter Teil: Mitgliederversammlungen

§  22   Einberufung

Die Mitgliederversammlung wird einberufen, wenn die Vorstandschaft dies für erforderlich hält oder wenn 30 % der stimmberechtigten Mitglieder schriftlich die Einberufung verlangen.

§  23   Jahreshauptversammlung; Kassenprüfung

  1. Einmal jährlich ist die Mitgliederversammlung unter Bezeichnung als Jahreshauptversammlung einzuberufen. Diese Versammlung hat folgende Aufgaben:
    1. Entgegennahme der Berichte der Vorstandsmitglieder und des Berichts der Kassenprüfer,
    2. Wahl der Kassenprüfer,
    3. turnusmäßige Entlastung und Wahl der Vorstandschaft
  2. Die Kassenprüfer kontrollieren die Ordnungsgemäßheit der Kassenführung. Sie müssen das 21. Lebensjahr vollendet haben und dürfen nicht gleichzeitig der Vorstandschaft angehören. Ihre Wahl erfolgt entweder durch Akklamation oder auf Antrag nach den für die Wahl des ersten Vorsitzenden geltenden Bestimmungen. Beratung durch fachkundige Nichtmitglieder ist zulässig, soweit diese Beratung ehrenamtlich erfolgt.

§  24   Ladung; Beschlussfähigkeit

  1. Alle Mitglieder sind von der Vorstandschaft spätestens 14 Tage vor dem Versammlungstermin unter Bezeichnung von Zeit, Ort und vorläufiger Tagesordnung zu laden.
    Die Ladung erfolgt per Mail und per Aushang am Flugplatz. Zusätzlich wird der Termin auf der Homepage des Vereines unter der Rubrik "Aktuelles!" eingestellt.
    Die Mitglieder stellen selbst sicher, dass Ihre e-Mail Adresse auf dem aktuellen Stand ist.
  2. Die Mitgliederversammlung ist unabhängig von der Zahl der Anwesenden beschlussfähig.

§  25   Tagesordnung; Anträge

  1. In die endgültige Tagesordnung werden aufgenommen:
    1. Anträge auf Änderung der Vereinssatzung, wenn sie in der Ladung als Gegenstand          der vorläufigen Tagesordnung bezeichnet sind.
    2. alle übrigen Anträge, wenn sie spätestens 5 Tage vor dem Versammlungstermin schriftlich bei der Geschäftsstelle eingegangen sind oder wenn die Vorstandschaft einer Behandlung zustimmt.
  2. Anträge zur Geschäftsordnung können jederzeit gestellt werden und sind unverzüglich zu behandeln.
  3. Anträge nach Abs. I Ziffer 1 sind in die vorläufige Tagesordnung aufzunehmen, wenn sie sechs Wochen vor dem Versammlungstermin schriftlich bei der Geschäftsstelle eingegangen sind.
  4. Antragsberechtigt sind alle Mitglieder oder ihr gesetzlicher Vertreter. Vereinsanwärter sind nicht antragsberechtigt.
  5. Die Anträge werden nur behandelt, wenn der Antragsteller namentlich bekannt und bei der Behandlung anwesend ist. Über Ausnahmen entscheidet die Vorstandschaft.

§  26   Stimmberechtigung

  1. Stimmberechtigt sind alle anwesenden aktiven Mitglieder, die das 16. Lebensjahr vollendet haben.
  2. Fördernde Mitglieder, inaktive Mitglieder und Vereinsanwärter haben kein Stimmrecht.

§  27   Abstimmungsart

Abstimmungen in Personalangelegenheiten erfolgen außer in den satzungsmäßig bestimmten Fällen geheim, in allen anderen Angelegenheiten offen, es sei denn, die Mehrheit stimmt einem Antrag auf geheime Abstimmung zu.

§  28   Mehrheit

  1. Beschlüsse werden, wenn nichts anderes bestimmt ist, mit einfacher Mehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen gefasst. Stimmenthaltungen gelten als Neinstimmen.
  2. Bei Stimmengleichheit entscheidet die Vorstandschaft.

§  29   Versammlungsleitung

  1. Versammlungsleiter ist der erste Vorsitzende, in seiner Abwesenheit der zweite Vorsitzende, in dessen Abwesenheit ein durch Akklamation bestimmtes volljähriges Vereinsmitglied.
  2. Bei Angelegenheiten, die einen der Versammlungsleiter im Sinne des Absatzes I oder andere Mitglieder der Vorstandschaft persönlich betreffen, insbesondere bei deren Entlastung und Wahl, wird durch Akklamation ein volljähriges Vereinsmitglied bestimmt, das weder der Vorstandschaft angehört noch für ein Vorstandsamt kandidiert.
  3. Der Versammlungsleiter trifft die zum ordnungsgemäßen Versammlungsablauf erforderlichen Maßnahmen.

§  30   Protokoll

Jede Mitgliederversammlung ist von einem durch Akklamation bestimmten Mitglied schriftlich zu protokollieren. Es wird ein Ergebnisprotokoll geführt. Das Protokoll muss vom Protokollführer und vom ersten Vorsitzenden unterzeichnet werden.

Sechster Teil: Vorstandschaft

§  31   Zusammensetzung

  1. Die Vorstandschaft wird gebildet vom ersten Vorsitzenden, dem zweiten Vorsitzenden, dem Kassenwart und zwei Beisitzern. Einer der Beisitzer ist gleichzeitig der Schriftführer in der Vorstandschaft.
  2. Gegebenenfalls. kann der Vorstand Mitglieder kooptieren. Diese Mitglieder haben nur beratende Stimmen.
  3. Die Vorstandschaft führt die laufenden Geschäfte des Vereins. Zu diesem Zweck gibt sie sich einen Geschäftsverteilungsplan. Die Vorstandschaft fertigt jedes Jahr einen Tätigkeitsbericht.

§  32   Wahlalter

Erster Vorsitzender, zweiter Vorsitzender und Kassenwart müssen das 21. Lebensjahr, die Beisitzer das 18. vollendet haben.

§  33   Amtszeit

  1. Die Amtszeit der Vorstandsmitglieder beträgt zwei Jahre.
  2. Die alte Vorstandschaft bleibt solange im Amt, bis eine neue Vorstandschaft gewählt wurde.

§  34   Wahlverfahren

Die Vorstandsmitglieder werden bei turnusmäßigen Neuwahlen von der Jahreshauptversammlung, bei Nachwahlen von jeder Mitgliederversammlung in geheimer Abstimmung gewählt. Stehen mehrere Kandidaten zur Wahl, ist derjenige gewählt, der im ersten Wahlgang die absolute Mehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen oder im zweiten Wahlgang die relative Mehrheit erhält. Bei Stimmengleichheit entscheidet das Los.

§  35   Kommissarische Amtsverwaltung

  1. Scheidet ein Vorstandsmitglied durch Rücktritt oder Beendigung seiner Vereinsmitgliedschaft aus seinem Amt vorzeitig aus, so ernennt die Vorstandschaft zunächst ein anderes Vorstandsmitglied zum kommissarischen Amtsverwalter.
  2. Die nächste für die Neuwahl zuständige Versammlung wählt für die Zeit bis zur turnusmäßigen Neuwahl der gesamten Vorstandschaft ein neues Vorstandsmitglied.

§  36   Konstruktives Misstrauensvotum

  1. Jedes Vorstandsmitglied kann durch ein konstruktives Misstrauensvotum des für ihre Nachwahl zuständigen Organs vorzeitig abgelöst werden. Der neue Kandidat ist mit der absoluten Mehrheit der gültigen Stimmen gewählt.
  2. Für die Amtszeit gilt § 35 Abs. II entsprechend.

§  37   Vertrauensfrage

Jedes Vorstandsmitglied kann dem für seine Wahl oder Ernennung zuständigen Organ die Vertrauensfrage stellen.

§  38   Vorstandssitzungen

  1. Vorstandssitzungen werden vom ersten Vorsitzenden oder in seiner Abwesenheit vom zweiten Vorsitzenden bei Bedarf formlos einberufen und geleitet.
  2. Es wird ein Ergebnisprotokoll geführt.

§  39   Vorstandsbeschlüsse

  1. Beschlüsse werden mit der absoluten Mehrheit der gesamten Zahl der Vorstandsmitglieder unabhängig von deren Anwesenheit gefasst.
  2. Bei Vorstandssitzungen wird mit ja oder nein gestimmt. Stimmenthaltungen gelten als Neinstimmen.

§  40   Weisungsbefugnis

Die Vorstandsmitglieder sind zu Weisungen befugt, die den Interessen des Vereins, den Vereinseinrichtungen, den Flugbetrieb oder der Sicherheit von Vereinsmitgliedern und Außenstehenden dienen.

Siebter Teil: Ordnungsmaßnahmen und Haftungsausschluss

§  41   Schiedsgericht

  1. Sofern Meinungsverschiedenheiten zwischen Mitgliedern, die vereinsinterne Angelegenheiten betreffen, nicht im direkten Gespräch beseitigt werden können, hat der Vorstand auf Antrag einer oder beider Parteien ein Schiedsgerichtsverfahren einzuleiten. Zunächst ist ein Gütetermin anzuberaumen. Verläuft dieser ergebnislos, so ist ein Schiedsgericht zu bilden.
  2. Das Schiedsgericht besteht aus 5 Mitgliedern. Vorsitzender des Schiedsgerichtes ist der zweite Vorsitzende. Die weiteren 4 Mitglieder des Schiedsgerichtes werden durch die Vorstandschaft aus den Reihen der Mitglieder gewählt.
  3. Jedes Mitglied erkennt den Schiedsspruch an.

§  42   Generalklausel

  1. Wer gegen Vereinsvorschriften, die Flugordnung oder gegen das Luftrecht verstößt, oder darauf beruhende Weisungen nicht beachtet oder die Sicherheit anderer, das Vereinsleben, das Vereinsvermögen oder das Ansehen des Vereins gefährdet oder schädigt, sich unsportlich oder unkameradschaftlich verhält kann durch Beschluss der Vorstandschaft für einen Zeitraum bis zu drei Monaten vom Vereinsleben und der Benutzung der Vereinseinrichtungen ganz oder teilweise ausgeschlossen werden.
  2. In besonderen schweren Fällen sowie bei Wiederholungen erfolgt der Ausschluss aus dem Verein.
  3. Vor jedem Beschluss ist dem Beschuldigten Gelegenheit zur Stellungnahme zu geben.
  4. Der Betroffene hat das Recht Beschwerde beim Schiedsgericht einzulegen. Die Beschwerde ist schriftlich einzureichen und hat keine aufschiebende Wirkung.

§  43   Sofortmaßnahmen

Zur Aufrechterhaltung von Ordnung und Disziplin auf dem Vereinsgelände sind die Vorstandsmitglieder der Flugleiter und in deren Abwesenheit das älteste anwesende Vereinsmitglied berechtigt, Störer für den Rest des Tages vom Vereinsgelände zu verweisen bzw. von der weiteren Teilnahme an der Vereinsveranstaltung auszuschließen. Das Festsetzen einer Ordnungsstrafe bleibt vom Ausschluss unberührt.

§  44   Haftungsausschluss

Die Vorstandschaft ist berechtigt, von den Mitgliedern und Gästen des Vereins eine umfassende Haftungsausschlusserklärung zur Entlastung des Vereins, der Vorstandsmitglieder und anderer mit Vereinsaufgaben betrauter Personen zu verlangen.

Achter Teil: Vereinsauflösung

§  45   Zuständigkeit Verfahren

  1. Für die Auflösung des Vereins sind ausschließlich die erste oder die zweite Auflösungsversammlung zuständig.
  2. Das Verfahren richtet sich nach den Vorschriften über die Mitgliederversammlung, soweit nichts anderes bestimmt ist.

§  46   Erste Auflösungsversammlung

  1. Die Ladung zur ersten Auflösungsversammlung ist als solche ausdrücklich zu bezeichnen.
  2. Die Versammlung ist beschlussfähig, wenn dreiviertel der stimmberechtigten Mitgliedern anwesend sind.
  3. Der Auflösungsbeschluss wird mit Dreiviertelmehrheit gefasst.

§  47   Zweite Auflösungsversammlung

  1. Die zweite Auflösungsversammlung wird einberufen, wenn die erste mangels Beteiligung nicht beschlussfähig war. Sie muss spätestens vier Wochen nach der ersten stattfinden.
  2. Ihre Beschlussfähigkeit ist unabhängig von der Zahl der Anwesenden.
  3. Im übrigen gilt § 46 entsprechend.

§  48   Liquidation

  1. Zur Abwicklung der in Zusammenhang mit der Auflösung stehenden Geschäfte werden zwei Liquidatoren von der ersten oder zweiten Auflösungsversammlung gewählt.
  2. Wahlalter und Wahlverfahren richten sich nach den Vorschriften für die Wahl des ersten Vorsitzenden.

§  49   Vereinsvermögen

Bei Auflösung des Vereins oder bei Wegfall steuerbegünstigter Zwecke fällt das Vereinsvermögen an die Stadt Wertheim, die es unmittelbar und ausschließlich für gemeinnützige sportfliegerische Zwecke zu verwenden hat.

Neunter Teil: Schlussbestimmungen

§  50   Rechtsklausel

Sollte ein Paragraph der Satzung gegen geltendes Recht verstoßen, so bleibt der übrige Teil der Satzung unberührt.

§  51   Verabschiedung

Diese Satzung wurde am 01.12.2006  von der Mitgliederversammlung einstimmig geändert

§  52   Inkrafttreten

Die Satzung tritt mit Beschlussfassung in Kraft.

Letzte Änderung der Seite: Donnerstag, 07.12.2006 18:32

Bilder: